{"id":191,"date":"2010-03-28T14:51:00","date_gmt":"2010-03-28T14:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.medienkulturraum.at\/wordpress\/?p=191"},"modified":"2023-05-03T00:12:07","modified_gmt":"2023-05-03T00:12:07","slug":"medienpaedagogischer-lehrgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/?p=191","title":{"rendered":"Medienp\u00e4dagogischer Lehrgang"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.medienkulturraum.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/MPLehrgang.pdf\">Schultypen\u00fcbergreifender medienp\u00e4dagogischer Lehrgang f\u00fcr MultiplikatorInnen in modularer Form<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung, Wissenschaft und Kultur \/ Abteilung Medienp\u00e4dagogik haben wir ein Curriculum bestehend aus einem einf\u00fchrenden und einem praxisorientierten sowie 12 aufbauenden, frei kombinierbaren Themenmodulen f\u00fcr die LehrerInnen- und MultiplikatorInnen-Weiterbildung konzipiert; dieses befindet sich derzeit in der Begutachtungs- und Implementierungsphase.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziele medienp\u00e4dagogischer Ausbildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Medienp\u00e4dagogische Angebote in der LehrerInnen Aus- und Weiterbildung bzw. in der Schulung von MultiplikatorInnen erfordern die Ber\u00fccksichtigung einer grundlegenden Medienbildung. Hauptziel von Medienp\u00e4dagogik ist neben der Entwicklung von Medienkompetenz im Zusammenhang mit der Fertigkeit Medientechnologien anzuwenden, die Heranbildung von F\u00e4higkeiten, mit Medieninhalten selektiv, differenziert und kritisch umgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lehrende und MultiplikatorInnen sollen in einem modularisierten Lehrgang ihre eigene Medienkompetenz erweitern und medienp\u00e4dagogische Kompetenz erwerben, sowie diese F\u00e4higkeiten in der Aus- und Weiterbildung professionell zum Einsatz bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufbau eines modularisierten Lehrganges<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufbau eines Lehrganges im Modulprinzip bietet den Vorteil, dass nach dem Absolvieren der Grundausbildung (i.e. Basismodul, ein Themenmodul und eine Medienwerkstatt) beliebige Einzelmodule oder auch einzelne Workshops zur eigenen Weiterbildung besucht werden k\u00f6nnen. Das modulare Prinzip beg\u00fcnstigt das Erlernen und \u00dcben von f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Projektarbeiten. Reale Lern- und Anwendungsanforderungen k\u00f6nnen damit besser gestaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure id=\"table9\" class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1.&nbsp;<\/td><td><a><\/a><strong> <a>Grundlagen der Medienp\u00e4dagogik<\/a><\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Basismodul<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong><\/td><td>Dieses Basismodul dient als Grundlage f\u00fcr alle anderen Module \u2013 die als Zusatz gebucht werden k\u00f6nnen. Es k\u00f6nnen zur Modulerweiterung einzelne Workshops zu bestimmten Themen besucht werden. Einf\u00fchrung in die Medienp\u00e4dagogik (Jugendschutz, Recht, Ethik, Sozialisation) Einf\u00fchrung in alle Themenmodule (Ringvorlesung) Einf\u00fchrung in medientheoretische Grundlagen (Medienwirkung, Werbung, Kommunikationsmodelle) Einf\u00fchrung in Informations- und Kommunikationstechnologien (Geschichte, Entwicklung und Einsatz von Medien im \u00dcberblick) &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>2.&nbsp;<\/td><td><strong><a>Medienwerkstatt<\/a><\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Ziel<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ablauf<\/strong><\/td><td>Die Medienwerkstatt sieht eine Projektarbeit mit einer Kinder\/Jugendgruppe unter Supervision der Lehrgangsleitung vor. Die erlernten Strategien und Arbeitstechniken werden an modul\u00fcbergreifenden p\u00e4dagogischen und instrumentellen Schwerpunktthemen angewendet. &nbsp; Ein schriftliches Projektkonzept ist sp\u00e4testens bis zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Medienwerkstatt einzureichen. Die Projektvorbesprechung mit der Lehrgangsleitung wird f\u00fcr einen Halbtag anberaumt. Die Projektarbeit mit den Kindern\/Jugendlichen findet an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. &nbsp; Als Ersatz f\u00fcr das Absolvieren einer Medienwerkstatt kann auch eine schriftliche Abschlussarbeit aus einem Themenmodul eingereicht werden. &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>3.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und<strong> Interkulturalit\u00e4t<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;  <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; <strong>&nbsp;&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp;  <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp;  <strong>M\u00f6gliche Projektthemen<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Interkulturalit\u00e4t bezeichnet die Beziehung zwischen zwei oder mehreren verschiedenen Kulturen. Interkulturalit\u00e4t bedeutet aber nicht nur, dass in einer Situation Personen aus unterschiedlichen Kulturen agieren, sondern dass sich eine Dynamik entwickelt, die \u00fcber die Addition der jeweiligen kulturellen Merkmale hinausgeht. &nbsp; &nbsp; Das Modul Medien &amp; Interkulturalit\u00e4t verfolgt das Ziel den TeilnehmerInnen interkulturelle Kompetenz zu vermitteln. Neben der Besch\u00e4ftigung mit der eigenen Kultur und der Sensibilisierung im Umgang mit gesellschaftlicher Diversit\u00e4t sollen insbesondere mediale Inhalte in Bezug auf ihren Umgang mit dem Anderen thematisiert werden. Im Rahmen des Moduls soll erarbeitet werden, was Interkulturalit\u00e4t bedeutet und welchen Zweck sie erf\u00fcllt. Interkulturalit\u00e4t als gegebene Realit\u00e4t soll bewusst gemacht und weiter forciert werden. Soziale und wirtschaftliche Bedingungen Alter, Geschlecht, Ausbildung Wirtschaftliche, politische und rechtliche Strukturen und Prozesse Dimensionen von Kultur Gesellschaftliche Andersartigkeit Vorurteile und Diskriminierung &nbsp; Interviews mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, die als Radiobeitrag aufbereitet werden Videotagebuch \u00fcber das Leben in einer fremden Kultur Blog \u00fcber das eigene Kommunikationsverhalten in Bezug auf das Andere und Fremde Fotodokumentationen \u00fcber den eigenen Alltag &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>4.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und<strong> Umwelt<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Vieles, was wir \u00fcber die lokale und globale Umwelt wissen, wissen wir aus den Medien. Die medialen Darstellungen stellen bestimmte Themen in den Mittelpunkt und lassen andere weg. Umweltbewusstsein wird sehr stark durch mediale Inszenierungen gepr\u00e4gt. Die Inhalte der Beitr\u00e4ge sind von unterschiedlichen Interessen bestimmt; Umweltorganisationen, Industrie und Politik lancieren gleicherma\u00dfen ihre Kampagnen. &nbsp; Medien und Umwelt sehen und verstehen steht im Mittelpunkt dieses Moduls. Die TeilnehmerInnen sollen Sch\u00fclerInnen nicht nur informieren k\u00f6nnen, sondern ihnen durch einen medienp\u00e4dagogischen Unterricht ein umweltbewusstes und umweltvertr\u00e4gliches Handeln mit einem kritischen Medienblick nahe bringen. Mediale Darstellung von Umweltthemen PR und Werbung f\u00fcr Problemstoffe und Umweltschutz Energie und nachhaltige Umwelttechnologien Tierschutz, Artenvielfalt und Gentechnik &nbsp; Naturdetektive im Netz Unsere Schokolade ist nicht lila Was ist Energie: Umwelt in den eigenen vier W\u00e4nden WWF und Co.: Wie arbeiten Umweltorganisationen &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>5.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und<strong> Geschlecht<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Geschlecht ist ein Thema, das uns unser ganzes Leben auf vielf\u00e4ltige Art und Weise besch\u00e4ftigt. Schon kleine Kinder werden so sozialisiert, dass die Fragen: wer ist ein Mann, wer ist eine Frau bzw. wer ist ein Junge, wer ist ein M\u00e4dchen und vor allem auch zu welcher Sorte geh\u00f6re ich selbst, eine zentrale Bedeutung erhalten. Gerade f\u00fcr junge Menschen spielt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht und der eigenen Sexualit\u00e4t eine wichtige Rolle. Den Medien kommt dabei eine wesentliche Funktion zu: Sie zeigen auf, welche Geschlechter es gibt, was es bedeutet m\u00e4nnlich oder weiblich zu sein, welche Verhaltensweisen und Eigenschaften dem jeweiligen Geschlecht zugeschrieben werden und welche sexuellen Neigungen und Praktiken legitim sind und welche nicht. &nbsp; Ziel des Moduls ist es, eine kritische Auseinandersetzung mit den medialen Repr\u00e4sentationen von Geschlecht anzuregen, um Heranwachsenden den Umgang mit der eigenen Geschlechtsidentit\u00e4t unabh\u00e4ngig von naturalisierten Zuschreibungen und herrschenden Klischees zu erm\u00f6glichen. M\u00e4nnliche und weibliche Sprache Geschlechtsspezifische Mode und Kleidungsstile Helden und Heldinnen von Kindern und Jugendlichen Partnerschaft, Liebe und Sexualit\u00e4t &nbsp; Geschlechterbilder in den Medien Dr. Sommer &amp; Co Lovechats und Partnerb\u00f6rsen Auf der Suche nach dem \u201aanderen\u2019 Geschlecht &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>6.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Sprache<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemenn<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Lesen und Schreiben sind die zwei Schl\u00fcsselkompetenzen f\u00fcr den (kritischen, reflektierten) Umgang mit Medientechnologien und -inhalten. Beide Kompetenzen z\u00e4hlen trotz neuer Medien zu den wichtigsten Kulturtechniken und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Lese- und Schreibkompetenzen bilden die Basis, um Medien \u00fcberhaupt kritisch hinterfragen und nutzen zu k\u00f6nnen. &nbsp; Das Modulziel ist die Erh\u00f6hung der Lese- und Schreibkompetenz bei Sch\u00fclerInnen. Die TeilnehmerInnen lernen ihre eigenen Lese- und Schreibbiografie kennen und erlernen Methoden des kreativen Schreibens und Lesens, die sie in den Unterreicht einbauen k\u00f6nnen. Zudem sind \u00dcbungen f\u00fcr die eigene Ausdruckform und das Geben von Feedback sowie das Ausprobieren verschiedener Stilelemente vorgesehen. Neue Sprachformen durch neue Medien (Handy, SMS, E-Mail, Internet, etc.) Lese- und Schreibgewohnheiten der Network-Generation Kritische Auseinandersetzung mit dem Statussymbol Handy und dessen Funktion und Rolle im Alltag von Jugendlichen Internet und Recherche &nbsp; Kreatives Schreiben im www Eigene Gedichte vertonen Sagen und M\u00e4rchen reloaded Fan Fiction Comics und Trickfilme &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>7.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Ethik<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemenn<\/strong><\/td><td>Im Rahmen dieses Moduls soll der Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Medien und Ethik sowie der Diskussion \u00fcber eine Ethik in und f\u00fcr Medien nachgegangen werden. Der Ruf nach Medienethik erschallt zumeist, wenn entw\u00fcrdigendes Material ver\u00f6ffentlicht wird, wenn leidende Menschen vor die Kamera gezerrt werden oder wenn Unterhaltungssendungen voyeuristische Einblicke in das Privatleben anderer versprechen. &nbsp; Ziel des Moduls ist es, die TeilnehmerInnen f\u00fcr ihre eigene Mediennutzung zu sensibilisieren und ihren Umgang mit medial vermittelten Inhalten unter ethischen Gesichtspunkten zu \u00fcberdenken, um das Thema in weiterer Folge im Unterricht praktisch umsetzen zu k\u00f6nnen. Verantwortliche f\u00fcr die Umsetzung von Medienethik Medienrecht, Meinungspluralit\u00e4t und Medienkonzentration Jugendschutz Grenzen der Unterhaltung Privatsph\u00e4re &amp; Datenschutz Medienethischer Handlungsbedarf &nbsp; Paparazzi und Co Manipulation durch Bild und Text Die Macht der Werbung Katastrophen und Kriegsberichte &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>8.<\/td><td><a>Medien und <strong>Gesundheit<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>M\u00f6gliche<\/strong> <strong>Projektthemen<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Die TeilnehmerInnen sollen dazu bef\u00e4higt werden das Selbstwertgef\u00fchl der Sch\u00fclerInnen aktiv zu f\u00f6rdern, mediale Aktionsm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung zu stellen und gesundheitliche Vorbilder zu reflektieren. &nbsp; Als Ziele des Moduls gelten die F\u00f6rderung des kritischen und kreativen Denkens, das L\u00f6sen von Problem und das Finden von Entscheidungen, der konstruktive Umgang mit Gesundheitsthemen in den Medien sowie die Darstellung von Problemen wie Stress, aggressivem, \u00fcberemotionalen Verhaltens oder Sch\u00fcchternheit. Was ist Gesundheit? Mediensucht und Suchtmedien Product Placement in den Medien \u2013 wo sind gesunde Lebensmittel? Ern\u00e4hrung &amp; Essst\u00f6rungen Sexualit\u00e4t\/Missbrauch &nbsp; Eigenes Fitness- oder Kochvideo erstellen Online-Quiz Fotostory: \u201eIch mag mich\u201c Entwickeln einer Kampagne gegen Rauchen, Trinken und andere Drogen &nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>9.&nbsp;<\/td><td><a>Medien und<strong> Gewalt<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Gewalt ist die Grundlage vieler Nachrichten, Kinofilme, Spielfilme, Serien und Videospiele. Heranwachsende haben oft eine eindeutige Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Genres in denen Action und Gewalt einen Gro\u00dfteil der Handlung ausmachen. Kann daher von einer grunds\u00e4tzlichen Faszination an Gewalt die Rede sein? Hat mediale Gewalt ein Medium, wo die ZuseherInnen besonders involviert werden? &nbsp; Ziel des Moduls ist es, die TeilnehmerInnen f\u00fcr die Darstellung von Gewalt in Medien sowie f\u00fcr die verschiedenen medialen Auspr\u00e4gungen von Gewalt zu sensibilisieren. Zudem sollen &nbsp;Handlungsalternativen f\u00fcr die Umsetzung des Themas im Unterricht erarbeitet werden. &nbsp; Gewalt in Kinder- und Jugendmedien Medien und Krieg Gewalt im Alltag und in der Sprache Aggression und Angst Gewaltfreie Unterhaltung &nbsp; Kreatives Schreiben: Entwerfen eigener Storyboards \u201eWas w\u00e4re wenn\u2026\u201c: Nachspielen von Filmszenen mit alternativen Handlungsstr\u00e4ngen Entwicklung einer Friedenskampagne Videogames reloaded Happy slapping mal anders <\/td><\/tr><tr><td>10.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Identit\u00e4t<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen&nbsp;<\/strong><\/td><td>Identit\u00e4t war in fr\u00fcheren, traditionellen Gesellschaften eine Orientierungsgr\u00f6\u00dfe. Es gab festgelegte soziale Rollen, innerhalb welcher man sich zu verhalten hatte oder an denen man sich eben auch orientieren konnte. Die Ver\u00e4nderung der Arbeitswelt, das Neuverhandeln der Geschlechterrollen und die damit verbundene Ver\u00e4nderung der Familienstrukturen haben aus der fast starren pers\u00f6nlichen Identit\u00e4tsgeschichte eine Konstruktion von Identit\u00e4ten werden lassen. &nbsp; Die TeilnehmerInnen sollen im Rahmen dieses Moduls einen theoretischen Hintergrund \u00fcber die Ver\u00e4nderung des Identit\u00e4tsbegriffes erhalten und anhand konkreter Beispiele selbst die Erfahrung machen, wie gro\u00df die \u201eIdentit\u00e4tsspielwiese\u201c in den Medien ist und wie schwierig oder auch einfach es dadurch wird, die eigene Geschichte mit zu gestalten.&nbsp; &nbsp; Mediale Angebote von Lebensentw\u00fcrfen und Vorbildern Alternative Lebensentw\u00fcrfe f\u00fcr Kinder und Jugendliche Stereotypen und Klischees Lokale, nationale und globale Identit\u00e4ten &nbsp; Multimediale Selbstdarstellung im Netz (Web 2.0) Die Marke \u201eIch\u201c Ich w\u00e4re gerne\u2026 (Drehbuch f\u00fcr mein Leben) \u201eDas ist ja typisch!\u201c (Dokumentation \u00fcber Stereotypen) &nbsp; <\/td><\/tr><tr><td>11.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Konsum<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong><\/td><td>Innerhalb des Moduls werden Medien als Tr\u00e4ger von Werbung f\u00fcr &nbsp;Konsumartikel, als Medienprodukte selbst (Musik, Film Video, Spiele\u2026) und als Medientechnologien (Handy, Computer, Konsolen, MP3 Player, Palms\u2026) thematisiert. &nbsp; Das Ziel ist es, den TeilnehmerInnen Kompetenz im Umgang mit Werbung und Konsum zu vermitteln. Ob im Fernsehen, in Zeitschriften, im Internet, auf Plakaten oder im Radio: Werbung und Konsumption sind zentrale Bestandteil der modernen Marktwirtschaft und geh\u00f6ren zur Alltagskultur. Es soll das Handwerkszeug vermittelt werden, Werbung und Programm anhand formaler Kriterien zu unterscheiden. &nbsp; Zusammengeh\u00f6rigkeit und Abgrenzung durch Konsum Werbesprache Product Placement und Merchandising Werbewirtschaft Konsumkritik Neue Werbeformen &nbsp; Produktion eines eigenen Werbespots Werbung vs. Inhalt (Collage aus Zeitschriften) Werbung im Internet Erstellung eines Werbetagebuchs (Handyfotos) <\/td><\/tr><tr><td>12.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Politik<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen<\/strong> <\/td><td>Die zunehmende Verflechtung von Politik und Medien entspricht einer immer st\u00e4rkeren Anpassung der Logik der Politik an die Logik der Medien. Mediengerechte Politik-Spektakel und publikumsfreundliche Inszenierungen der PolitikerInnen dominieren gegen\u00fcber umfassenden Informationen, die den B\u00fcrgerInnen als Grundlage f\u00fcr ihre Einsch\u00e4tzungen und ihre Teilhabe an demokratischen Prozessen dienen k\u00f6nnen. In dieser Situation leistet Medienp\u00e4dagogik einen spezifischen Beitrag, die Entwicklung kritischer und demokratiebewusster B\u00fcrgerInnen zu f\u00f6rdern. &nbsp; Ziel dieses Moduls ist es, den TeilnehmerInnen die Kompetenzen im Bereich Medien und politische Bildung zu vermitteln. Damit aus der Informationsgesellschaft eine wirklich informierte und somit politik- und demokratief\u00e4hige Gesellschaft wird, bedarf es der medienkompetenten B\u00fcrgerInnen, die mit den Rohstoffen Information und Kommunikation kompetent und eigenst\u00e4ndig umgehen und die sich ihr pers\u00f6nliches und subjektzentriertes Informationsangebot vor dem Hintergrund der eigenen Lebensplanung und Lebensperspektive zusammenstellen k\u00f6nnen und wollen. &nbsp; Potenziale politischer Partizipation von Jugendlichen im Kontext neuer Medien Emotionalisierung der Politik durch Medien Medienbildung als politische Bildung Demokratiepolitische Bedeutung neoliberaler Selbstinszenierungen in Medien- und Politikkultur Politische Dimensionen neuer Medienentwicklungen und Medienstrukturen &nbsp; Eigenes Politkabarett inszenieren Digital Speichern und Ver\u00e4ndern von Kampagnen Sch\u00fclerInnenparlament \u201eDear Mr. President\u2026\u201c &nbsp; <\/td><\/tr><tr><td>13.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>Kindheit<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>Ziele<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> <strong>&nbsp;<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche<\/strong> <strong>Projektthemen<\/strong><\/td><td>Neben Elternhaus und Schule bzw. Kindergarten sind die Medien eine wichtige Sozialisationsinstanz und ein selbstverst\u00e4ndlicher Teil des kindlichen Alltags. Kinder setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander \u2013 dazu geh\u00f6ren auch die Inhalte der Medien, die sie immer zu ihrem eigenen Leben in Beziehung setzen. &nbsp; Die Besch\u00e4ftigung mit den Medienwelten der Kinder erm\u00f6glicht den P\u00e4dagogInnen und Eltern einen Blick darauf, wie Kinder die Welt sehen, was ihnen gerade wichtig ist oder sie verunsichert. &nbsp; Peer Groups Medien im Kinderzimmer Lernen mit Medien (Mediale) Phantasien &nbsp; Nachspielen von Lieblingssendungen (Un)sichtbare FreundInnen \u201eInternet ist geil, weil\u2026\u201c Medien-Memory (mit Lieblingsfiguren)<\/td><\/tr><tr><td>14.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td><a>Medien und <strong>(Jugend)Kultur<\/strong><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Thema<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Ziele<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>Inhalte<\/strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; <strong>M\u00f6gliche Projektthemen<\/strong><\/td><td>Kultur umfasst sowohl die allt\u00e4glichen Denk- und Handlungsweisen der Individuen als auch die Wert- und Normsysteme innerhalb derer sich die einer bestimmten Kultur zugeh\u00f6rigen Menschen bewegen. Medien stellen gerade Jugendlichen R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung in denen sie sich selbst \u2013 in der Auseinandersetzung mit anderen \u2013 ausprobieren und positionieren k\u00f6nnen. Durch die immer gr\u00f6\u00dfer werdende mediale Vernetzung stehen wir zum ersten Mal vor dem Ph\u00e4nomen, dass sich Jugendkulturen unabh\u00e4ngig von der lokalen Kultur entwickeln k\u00f6nnen und Lernen zu einem gro\u00dfen Teil au\u00dferhalb der schulischen Aktivit\u00e4ten auf andere Art und Weise stattfindet bzw. stattfinden kann. &nbsp; Die Kenntnis und Einbeziehung von medialen R\u00e4umen Jugendlicher in die p\u00e4dagogische Arbeit er\u00f6ffnet neue Chancen und M\u00f6glichkeiten zur interaktiven Unterrichtsgestaltung und f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Projektarbeit. &nbsp; Popkultur und Subkulturen Berufsorientierung und Lebensplanung Mediale R\u00e4ume und Communities Musik und Lebensstil Fit, Fun &amp; Action &nbsp; Musik und Lifestylevideoproduktion Bricollage und Remix Basteln einer \u201aBeziehungskiste\u2019 Coole Jobs und starke Auftritte<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Module sind inhaltlich und methodisch so gestaltet, dass sie den TeilnehmerInnen eine Einf\u00fchrung in ein jeweils spezifisches Themenfeld erm\u00f6glichen. Gleichzeitig sollen konkrete praktische Fallbeispiele selbst erarbeitet und reflektiert werden. Dabei werden eigene Medienkompetenz (Umgang mit und Einsatz von Medien und Informationstechnologien, Medieneinfl\u00fcsse sowie Bedingungen von Medienproduktion und -verbreitung kennen zu lernen und zu hinterfragen) und medienp\u00e4dagogische Kompetenz (eigenes medienkompetentes Handeln in der Aus- und Weiterbildung von Kindern, &nbsp;Jugendlichen oder Erwachsenen) erworben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Modulthemen sind jeweils unter p\u00e4dagogischen und instrumentellen Schwerpunkten aufgebaut und erm\u00f6glichen den TeilnehmerInnen durch die freie Projektwahl im Projektseminar ihren jeweils fachspezifischen Zugang einzubringen und auszuarbeiten. Durch Einbringen der eigenen fachdidaktischen Kenntnisse wird eine zus\u00e4tzliche Motivation f\u00fcr einen positiven Zugang zu medienp\u00e4dagogischem Handeln erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/?p=191\" title=\"\">Zur\u00fcck zum Anfang<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schultypen\u00fcbergreifender medienp\u00e4dagogischer Lehrgang f\u00fcr MultiplikatorInnen in modularer Form Im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung, Wissenschaft und Kultur \/ Abteilung Medienp\u00e4dagogik haben wir ein Curriculum bestehend aus einem einf\u00fchrenden und einem praxisorientierten sowie 12 aufbauenden, frei kombinierbaren Themenmodulen f\u00fcr die LehrerInnen- und MultiplikatorInnen-Weiterbildung konzipiert; dieses befindet sich derzeit in der Begutachtungs- und Implementierungsphase. Ziele medienp\u00e4dagogischer Ausbildung &#8230; <a title=\"Medienp\u00e4dagogischer Lehrgang\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/?p=191\" aria-label=\"Read more about Medienp\u00e4dagogischer Lehrgang\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[27,25,28,29,26,30],"class_list":["post-191","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-projekte","tag-ausbildung","tag-lehrgang","tag-medienbildung","tag-medienkompetenz","tag-medienpaedagogik","tag-module"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=191"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":622,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions\/622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.medienkulturraum.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}